Amazon-Kreditkarte: Kosten & Erfahrungen

Bei Amazon findest Du neben Büchern, Elektrogeräten und mehr die Amazon-Kreditkarte. Mit dem Finanzprodukt versucht der Onlinehändler, seine Kunden stärker an sich zu binden. Daher erhalten vornehmlich Prime-Mitglieder attraktive Konditionen. Das Bonusprogramm ist auch für andere Nutzer vorteilhaft.

Die Amazon-Kreditkarte belohnt treue Anwender

Auf der Internetseite des Versandhändlers findest Du eine Vielzahl von Produkten. Bücher, Kleidung und Haushaltswaren landen mit einem Klick in Deinen Einkaufswagen. Erledigst Du Deine Einkäufe über die Plattform, bietet er Dir bei jedem Kaufabschluss an, die Amazon-Kreditkarte zu beantragen. Passionierte Kunden nutzen deren Vorteile. Sie kombinieren das umfangreiche Produktangebot mit dem Kreditkarten-Bonusprogramm. Auf diese Weise sparen sie Kosten.

Das funktioniert mit Bonuspunkten, die Du bei jedem Einkauf erhältst. Diese löst Du bei einem späteren Kauf auf der Plattform ein. In Kooperation mit der Landesbank Berlin wartet der Versandriese mit zwei Varianten der AmazonKreditkarte auf. Prime-Mitglieder bekommen sie als Abokunden kostenfrei. Beantragen sie Nicht-Prime-Mitglieder, zahlen diese ab dem zweiten Jahr eine Jahresgebühr. Welche Kosten auf Dich zukommen, hängt demzufolge von Deinem Kundenstatus ab.

Was kostet die Amazon-Kreditkarte?

BeantragenAmazon-Kunden die "hauseigene" Kreditkarte des Versandhändlers, entstehen unterschiedliche Kosten. Attraktive Konditionen erwarten Dich, wenn Du den Abo-Service "Prime" nutzt. Du erhältst die AmazonKreditkarte in dem Fall ohne Jahresgebühr. Die Kosten deckst Du über die bereits vorhandene Prime-Mitgliedschaft. Diese kostet Dich im Monat 7,99 Euro oder als Einmalzahlung jährlich 69 Euro (Stand: Juli 2021).

Bist Du kein Prime-Mitglied, bieten Dir Amazon und die Landesbank Berlin, die Kreditkarte im ersten Jahr gebührenfrei an. Die Kosten ab dem zweiten Jahr belaufen sich auf 19,99 Euro jährlich. Eine mögliche Partnerkarte kostet 9,99 Euro. Mit der Kreditkarte ist das Zahlen innerhalb der Eurozone kostenfrei. Begleichen Kunden ihre Rechnungen mit einer anderen Währung als Euro, entsprechen die Gebühren dem Währungsumrechnungsentgelt von 1,75 Prozent.

Der effektive Jahreszins liegt bei 14,98 Prozent. Beantragen Neukunden die Karte, suchen sie aus mehreren Motiven ihren Favoriten aus. Im Rahmen der Antragsstellung ist die Wahl gebührenfrei. Später kostet sie 2,99 Euro. Steht das gewählte Motiv nicht zur Verfügung, behält sich die Landesbank Berlin vor, ein Standard-Motiv zu verwenden.

Die Kosten für Abhebungen im In- und Ausland sind im Vergleich zu anderen Kreditkartenangeboten hoch. Hebst Du aus Deinem Guthaben ab, bezahlst Du nichts. Sobald Du den Verfügungsrahmen in Anspruch nimmst, kostet eine Abhebung im Ausland fünf Euro. Mit 7,50 Euro sind die Kosten im Inland höher.

Wie und wann erfolgt die Abrechnung der Amazon-Kreditkarte?
Die klassische Kreditkarte erfordert vor der Nutzung kein Aufladen des Kartenkontos. Beantragen qualifizierte Kunden die Karte, erhalten sie von der LBB einen Kredit. Dieses Limit beträgt nach der Antragsstellung automatisch 210 Euro. Den tatsächlichen Kreditrahmen erhalten sie nach Bestätigung ihrer Identität. Wie hoch dieser ausfällt, hängt von der Bonität der Kartennutzer ab. Sie sehen ihr Limit in ihrem Kartenkonto ein.

Bei Kreditkarten unterscheiden sich die Möglichkeiten zur Rückzahlung. Die Charge-Karten erlauben die monatliche Abbuchung des Gesamtbetrags durch die Bank. Die Amazon-Kreditkarte besteht als Revolving-Karte. Sie ermöglicht hoch verzinste Ratenzahlungen. Ihr Vorteil liegt darin, dass Du die entsprechenden Beträge im Monat nicht komplett tilgen musst. Die Bank bucht einen Teil Deiner Schulden von Deinem Konto ab. Wann das geschieht, hängt von dem Antragsdatum ab.

Auf Deiner monatlichen Rechnung siehst Du das Datum für den Einzug der Lastschrift. Bei Bedarf änderst Du es. Beachte, dass Raten- oder Teilzahlungen mit hohen Kosten einhergehen. Der Sollzins pro Jahr beträgt 14,04 Prozent, pro Monat 1,17 Prozent. Die Teilzahlung akzeptiert der Kartenanbieter, sofern sie fünf Prozent des monatlichen Gesamtrechnungsbetrags deckt. Der Rückzahlungsbetrag darf nicht niedriger als 50 Euro ausfallen.

Die Teilzahlungsoption existiert ausschließlich bei einem Verfügungsrahmen von mindestens 1 500 Euro. Aufgrund der hohen Kosten für die Teilrückzahlung ergibt es Sinn, die Gebühren auf einen Schlag zu tilgen. Kunden überweisen den offenen Betrag auf das Kartenkonto oder geben der Bank eine Einzugsermächtigung für den Saldo. Welche Methode Du verwendest, entscheidest Du beim Beantragen der Amazon-Kreditkarte.

Im Abschnitt zum monatlichen Rechnungsausgleich legst Du die prozentuale Rate auf 100 Prozent fest. Mit dieser Einstellung gibst Du an, dass Du auf die Teilzahlung verzichtest. Alternativ deaktivierst Du diese über Dein Kartenkonto. Den offenen Rechnungsbetrag bucht die Bank über das hinterlegte Referenzkonto ab. Befindet sich auf Deinem Kartenkonto Guthaben, verrechnet sie dieses mit den Kartenumsätzen.

Überweist Du zusätzliches Geld auf Dein Kartenkonto, umgehst Du den Verfügungsrahmen. Das erspart Dir die monatlichen Rückzahlungen sowie hohe Kosten bei Abhebungen im In- und Ausland. Ob Du Voll- oder Teilzahler bist, nimmt Einfluss auf die Auszahlungsgrenzen bei Bargeldverfügungen.

Innerhalb eines Kalendermonats buchen Vollzahler im Inland maximal 1 000 Euro ab, im Ausland 2 000 Euro. Bei Teilzahlern beläuft sich das Abhebungsmaximum innerhalb Deutschlands auf 200 Euro. Im Ausland heben sie bis zu 1 000 Euro aus dem Verfügungsrahmen ab. Nutzt Du Geld aus Deinem Guthabenkonto, kannst Du im Inland an einem Tag Dein gesamtes Geld abheben. Befindest Du Dich außerhalb Deutschlands, beschränkt sich die tägliche Abhebungssumme auf 10 000 Euro.

Zahlreiche Funktionen: Kontaktlos bezahlen mit der Amazon-Kreditkarte
Die Amazon-Kreditkarte bietet einen hohen Funktionsumfang. Die NFC-fähige Karte ermöglicht das kontaktlose Bezahlen. Bis zu einer Summe von 50 Euro ersparst Du Dir die Eingabe einer PIN. Dieser Service eignet sich für kleine Einkäufe in Lebensmittelläden. Für Beträge, die darüber hinausgehen, bestätigst Du die Zahlung mit Deiner PIN oder Unterschrift.

Zum mobilen Bezahlen mit der Karte benötigst Du ein Android-Smartphone, da ausschließlich Google Pay zur Verfügung steht. Des Weiteren geht die Amazon-Kreditkarte mit einem flexiblen SMS-Service einher. Du entscheidest beim Beantragen der Karte über dessen Intensität. Bei der kostenfreien Variante erhältst Du die Benachrichtigung bei jeder neuen Kreditkartenabrechnung. Ebenfalls informiert der Dienst per SMS über Limit- und Guthabenausschöpfungen.

Auskünfte über den wöchentlichen Kontostand erhältst Du für 0,30 Euro pro Monat. Zusätzlich gibt Dir der SMS-Service einen Überblick über alle getätigten Umsätze für 0,69 Euro monatlich. Daraus ergeben sich insgesamt Kosten in Höhe von 1,99 Euro. Entscheidest Du Dich für Push-Benachrichtigungen auf Deinem Smartphone, bekommst Du diese zur Umsatzkontrolle direkt nach Bezahlvorgängen oder Abhebungen kostenfrei.

Die Funktionen helfen Dir, den Überblick über Kreditkartenverfügungen zu behalten. Das Kreditkarten-Banking erfolgt in Echtzeit über das Web-Portal oder mit der Amazon.de VISA App. Über die mobile Applikation gelingt der Wechsel zwischen Abrechnungsarten innerhalb weniger Minuten. Als Nutzer nimmst Du alle Einstellungen selbstständig vor. Dazu zählt das Beantragen einer Limiterhöhung oder einer Wunsch-PIN.

Des Weiteren siehst Du in der Applikation die gesammelten Punkte auf einen Blick. Der Log-in erfolgt über Face-ID, Touch-ID oder Biometrie. Zusammengefasst punktet die Amazon-Kreditkarte mit folgenden Vorteilen:

  • kostenloses Bezahlen innerhalb der Eurozone,
  • kostenlose Bargeldabhebungen in Euro aus Guthaben,
  • automatisierter Rechnungsausgleich,
  • kostengünstige Partnerkarte bei Beantragung im Erstjahr.

Für die Kreditkarte benötigst Du kein zusätzliches Referenzkonto. Sie ist mit dem bestehenden Girokonto nutzbar. Benötigst Du auf diesem eine Finanzspritze, überweist Du durch den EuroAbruf Geld aus dem Verfügungsrahmen der Amazon-Kreditkarte.

Legst Du auf ein modernes und individuelles Kartendesign Wert, hast Du bei der Karte des Versandriesen die Qual der Wahl. Sechs unterschiedliche Designs befinden sich im Angebot, darunter ein attraktiver Farbverlauf, Karten mit Weltansicht, grafische Muster und der charakteristische Amazon-Pfeil. Die Karten erhalten bei der Herstellung zugunsten einer langen Lebensdauer eine hochwertige, matte Beschichtung.

Sicherheit steht bei der Kreditkarte von Amazon an erster Stelle
Obgleich es sich um eine AmazonKreditkarte handelt, gibt der Versandhändler diese nicht selbst aus. Das Beantragenfunktioniert auf dem Portal des Versandhändlers. Anschließend erhältst Du die Kreditkarte per Post von der Landesbank Berlin zugesandt. Die Zugangsdaten verschickt der Kreditkartenanbieter aus Sicherheitsgründen separat. Das Kartenkonto sowie das Kreditkarten-Banking sind bei der Landesbank Berlin angesiedelt. Neben der Amazon.de Visa App erreichst Du Dein Konto über den Browser.

Du siehst hier Deine Kartenumsätze und Kreditkartenrechnungen ein. Forderst Du den Versand von Papierrechnungen, zahlst Du für jede Abrechnung das Porto. Ebenso besteht die Option, Umsätze zu reklamieren oder die Amazon-Kreditkarte temporär zu sperren. Diese bietet als zusätzliche Versicherungsleistung einen optionalen Zahlungsschutz. Der monatliche Beitrag beträgt 0,87 Prozent des durchschnittlichen Rechnungsbetrags.

Versicherte Risiken sind Arbeitsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit und Tod. Bei Eintritt eines Versicherungsfalls beläuft sich der Zahlungsschutz auf zehn Prozent des offenen Saldos. Im Todesfall erfolgt der Saldoausgleich bis zu einer Summe von 10 000 Euro. Bei Unfalltod erhöht sich die versicherungsfähige Summe auf 30 000 Euro.

Zusätzlich wartet die Amazon-Kreditkarte mit einer einfachen Kündigungsmöglichkeit auf. Eine festgelegte Kündigungsfrist existiert nicht. Entscheidest Du Dich für eine Kündigung des Kreditkartenvertrags, richtest Du Dein schriftliches Anliegen an die Landesbank Berlin.

In Bezug auf Sicherheit und Datenschutz bietet die Kreditkarte von Amazon einen vollumfänglichen Schutz. Bei Diebstahl der Karte oder deren versehentlichen Verlust existiert keine Haftung. Du erhältst im Ausland eine Notfall-Ersatzkarte. Im In- und Ausland gehört ein Notfall-Bargeld zu den Vorzügen. Brauchst Du bei einem Anliegen Hilfe, steht Dir ein schneller und freundlicher Support über eine 24-Stunden-Hotline zur Verfügung.

Die Karte des Versandhändlers eignet sich aufgrund von VISA Secure für ein sicheres Online-Shopping-Erlebnis. Bei diesem kommt ihr attraktives Bonusprogramm zur Geltung.

Für wen lohnt sich das Bonusprogramm der Amazon-Kreditkarte?
Beantragen Kunden die Kreditkarte bei Amazon, nehmen sie automatisch am Bonusprogramm des Versandhändlers teil. Bei diesem erhalten sie für jeden Einkauf mit der Karte eine Rückzahlung. Deren Höhe bemisst sich nach Kundenstatus und dem Ort des Einkaufs. Bist Du kein Prime-Kunde, erhältst Du für jeden vollen Euro zwei Prozent zurück. Die Voraussetzung besteht im Einkauf auf der Plattform Amazon. Tätigst Du einen Kauf bei einem anderen Händler, liegt die Rückzahlung bei 0,5 Cent pro Euro Warenwert.

Die Konditionen für Prime-Kunden fallen mit drei Bonuspunkten pro einem Euro Umsatz großzügiger aus. Es spielt keine Rolle, was Du auf der Plattform von Amazon erwirbst. Kaufst Du im Jahr für 2.300 Euro ein, decken die Punkte die Gebühren für die Amazon-Mitgliedschaft. Wie bei Nicht-Abo-Kunden gilt beim Einkauf bei anderen Händlern eine verringerte Rückerstattung von 0,5 Prozent.

Entscheidest Du Dich aufgrund der attraktiven Bonuskonditionen, einen Prime-Account anzulegen, funktioniert der Kreditkartenwechsel unkompliziert. Direkt nach dem Beantragen Deiner Prime-Mitgliedschaft genießt Du die Vorteile der Kreditkarte. Du sparst die Kosten für die Jahresgebühr und erhältst pro Euro Umsatz drei Amazon-Punkte. Sobald Du den Abo-Service kündigst, gelten wieder die Konditionen für die "normale" AmazonKreditkarte.

Bei einer vollständigen Kündigung Karte verfallen alle gesammelten Bonuspunkte. Es ergibt Sinn, diese im Vorfeld einzulösen. Kaufst Du beim Versandriesen ein, entscheidest. Du, ob Du sie auf einen Schlag einsetzt oder einen Teil von ihnen nutzt. Dazu legst Du die Amazon-Kreditkarte als Zahlungsmittel in Deinem Konto fest.

Auf Deiner Kreditkartenrechnung erhältst Du einen Überblick über die gesammelten und eingelösten Bonuspunkte. Solange Du die Amazon-Kreditkarte nutzt, verlieren diese zu keinem Zeitpunkt ihre Gültigkeit. Anhand der Konditionen und des Leistungsumfangs ist erkennbar, dass sie sich vorrangig für Prime-Mitglieder zum Shoppen auf der Plattform des Anbieters eignet.

Wie können Kunden die Kreditkarte beantragen?

Kunden mit Wohnsitz in Deutschland beantragen die AmazonKreditkarte mit wenigen Klicks online. Für Amazon-Kunden aus Österreich und der Schweiz steht sie zurzeit nicht zur Verfügung. Nach Ausfüllen des Online-Antrags hinterlegt der Versandhändler die Kreditkarte innerhalb weniger Sekunden in Deinem Kundenkonto. Nach der ersten Zahlung erhältst Du eine Gutschrift des Startguthabens in Höhe von 20 Euro. Mit diesem sammelst Du unmittelbar nach dem Kreditkartenantrag Bonuspunkte.

Entscheidest Du Dich, eine Amazon-Kreditkarte zu beantragen, gehst Du in folgenden Schritten vor:

Ausfüllen des Online-Antrags: Auf der Seite der Kreditkarte auf Amazon.de klickst Du auf "Jetzt beantragen". Automatisch öffnet sich der Online-Antrag, den es wahrheitsgemäß auszufüllen gilt. Du legitimierst Dich anschließend per Video-ident. Aufgrund des volldigitalen Vorgangs brauchst Du keinen lästigen und langwierigen Papierkram zu befürchten.

Bestätigung der Kreditkarte: Im Schnitt dauert das Bearbeiten des Kreditkartenantrags nur wenige Sekunden. Nach erfolgreicher Bestätigung hinterlegt der Versandhändler die Kreditkarte in Deinem Kundenkonto, sodass Du sofort mit dem Punktesammeln beginnen kannst.

Startguthaben erhalten: Nach dem ersten Einkauf mit der Amazon-Kreditkarte auf der Plattform erhältst Du die Startgutschrift automatisch auf Deiner Kartenabrechnung gutgeschrieben.

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